CALL for DIGITAL (MAIL-)ART
THEME FEB 2011 – FEB 2012:
KIOSK
Kiosk, Trinkhalle, Wasserhäuschen, Büdchen …
Viele Begriffe für ein kleines pavillon-artiges Häuschen an der Straßenecke. Seit Mitte des 19. Jahrhundert, ursprünglich als Verkaufsstelle für Trinkwasser installiert, ist der Kiosk sozialer Kommunikationstreff, Ort für kurzfristige Bedürfnisbefriedigung, historisches Objekt der Industriekultur. Im Laufe der Zeit, verbunden mit der Vertreibung der kleinen Lebensmittelgeschäfte durch Supermarktketten, übernahmen Kioske eine Versorgungsaufgabe, vor allem außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten, mit ihrem Angebot alltäglicher Objekte. Mit der Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes und aufkommender Konkurrenz nicht zuletzt durch 24h-Tankstellen-Shops ist auch der Kiosk eine vom Aussterben bedrohte Kulturstätte. Mittels neuer Angebote wie beispielsweise Internet-Terminals und Telefon-Angeboten versuchen manche Kioske sich den ökonomischen Gegebenheiten des 21. Jahrhundert anzupassen.
Wesentlich für die Bedeutung des Kiosks, unabhängig vom Service- und Warenangebot, ist seine Bedeutung als sozialer Treffpunkt für die Nachbarschaft, Lebensraum für skurrile Individuen und soziale Randfiguren, sowie der Charme eines ursprünglichen und authentischen Kauferlebnisses.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art sucht digitale “handykompatible” Betrachtungen des Phänomens KIOSK in Form von Grafiken, Zeichnungen, Fotos, Animationen oder Videos.
Technik: Grafiken/Fotos (jpg, png), Animationen (gif, svg), Videos (mp4).
Breite: 300 px.
Minimum 6, Maximum 20 Arbeiten; Videoarbeiten auch einzeln.
MOMCA ist konzipiert für die Betrachtung mit einem Handy-Browser. Daher sollten die Dateien soweit wie qualitativ vertretbar komprimiert werden und eine maximale Breite von 300 px nicht überschreiten, um sie mit möglichst vielen gängigen Handymodellen anschauen zu können.
Die Werkserien werden für jeweils 1 Monat als *exhibition of the month* gefeatured und verbleiben anschließend im öffentlichen Museumsarchiv.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art ist ein nicht-kommerzielles Projekt. Honorare können nicht bezahlt werden. Die Rechte an den Werken verbleiben beim Urheber.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art strebt für diese Ausstellungsserie Kooperationen mit Kunstinstitutionen an, die sich mit (kultur-)ästhetischen Fragen zum KIOSK beschäftigen, wie beispielsweise dem 1. KioskClub Museum am Ostwall 06 (www.kcmo.de). Im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen sind weitere Präsentationsmöglichkeiten der im MOMCA ausgestellten Werke geplant.
«Der Kiosk ist ein schamloser Ort. Eine frivole Platzierung im Stadtraum. Kaum verhüllt lässt er tiefe Einblicke zu. Gibt sein Innerstes preis - weil sein Innerstes gleichzeitig sein Äußerstes ist.» (Clemens Niedenthal: Eine Ästhetik des Alltags - Von gestalteten Orten und benutzten Räumen)
Viele Begriffe für ein kleines pavillon-artiges Häuschen an der Straßenecke. Seit Mitte des 19. Jahrhundert, ursprünglich als Verkaufsstelle für Trinkwasser installiert, ist der Kiosk sozialer Kommunikationstreff, Ort für kurzfristige Bedürfnisbefriedigung, historisches Objekt der Industriekultur. Im Laufe der Zeit, verbunden mit der Vertreibung der kleinen Lebensmittelgeschäfte durch Supermarktketten, übernahmen Kioske eine Versorgungsaufgabe, vor allem außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten, mit ihrem Angebot alltäglicher Objekte. Mit der Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes und aufkommender Konkurrenz nicht zuletzt durch 24h-Tankstellen-Shops ist auch der Kiosk eine vom Aussterben bedrohte Kulturstätte. Mittels neuer Angebote wie beispielsweise Internet-Terminals und Telefon-Angeboten versuchen manche Kioske sich den ökonomischen Gegebenheiten des 21. Jahrhundert anzupassen.
Wesentlich für die Bedeutung des Kiosks, unabhängig vom Service- und Warenangebot, ist seine Bedeutung als sozialer Treffpunkt für die Nachbarschaft, Lebensraum für skurrile Individuen und soziale Randfiguren, sowie der Charme eines ursprünglichen und authentischen Kauferlebnisses.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art sucht digitale “handykompatible” Betrachtungen des Phänomens KIOSK in Form von Grafiken, Zeichnungen, Fotos, Animationen oder Videos.
Technik: Grafiken/Fotos (jpg, png), Animationen (gif, svg), Videos (mp4).
Breite: 300 px.
Minimum 6, Maximum 20 Arbeiten; Videoarbeiten auch einzeln.
MOMCA ist konzipiert für die Betrachtung mit einem Handy-Browser. Daher sollten die Dateien soweit wie qualitativ vertretbar komprimiert werden und eine maximale Breite von 300 px nicht überschreiten, um sie mit möglichst vielen gängigen Handymodellen anschauen zu können.
Die Werkserien werden für jeweils 1 Monat als *exhibition of the month* gefeatured und verbleiben anschließend im öffentlichen Museumsarchiv.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art ist ein nicht-kommerzielles Projekt. Honorare können nicht bezahlt werden. Die Rechte an den Werken verbleiben beim Urheber.
MOMCA Mobile Online Museum of Contemporary Art strebt für diese Ausstellungsserie Kooperationen mit Kunstinstitutionen an, die sich mit (kultur-)ästhetischen Fragen zum KIOSK beschäftigen, wie beispielsweise dem 1. KioskClub Museum am Ostwall 06 (www.kcmo.de). Im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen sind weitere Präsentationsmöglichkeiten der im MOMCA ausgestellten Werke geplant.
«Der Kiosk ist ein schamloser Ort. Eine frivole Platzierung im Stadtraum. Kaum verhüllt lässt er tiefe Einblicke zu. Gibt sein Innerstes preis - weil sein Innerstes gleichzeitig sein Äußerstes ist.» (Clemens Niedenthal: Eine Ästhetik des Alltags - Von gestalteten Orten und benutzten Räumen)
Einsendungen bitte per Email an
wolf@wolfwerke.de
MOMCA – Mobile Online Museum of Contenporary Art
c/o Wolf D. Schreiber
Landgraf-Philipp-Platz 9
35390 Gießen
GERMANY
www.momca.de
